Hauptkatalog| Shops| Newsletter| Direktbestellung Ihr Katalogangebot

Fachbegriffe von A bis Z

  • Alpaka

    Wolle vom gleichnamigen Tier aus der Familie der Lama. Sie ist sehr strapazierfähig, warm, weich und glänzend.
  • Applikation

    Das Aufnähen eines Stoffstücks auf ein anderes Stoffteil.
  • Besatz

    Stoffstreifen, zum Verstürzen von Kanten. Dient insbesondere zum Einfassen von Tisch- und Bettwäsche.
  • Bindungsarten

    Jede Stoffart wird über eine bestimmte Bindung definiert. Dabei unterscheiden sie sich in der Verkreuzung von Kett- und Schussfäden.
  • Bordüre

    Farbige Webekante, häufig mit Jaquardmuster oder Stickerei. Wird vornehmlich für Tischdecken, Servietten oder Handtücher verwendet.
  • Borte

    Band oder streifenartiger Besatz zu Dekorationszwecken.
  • Damast

    Feines einfarbiges Gewebe mit eingewebtem Muster (matt und glänzend), in Atlas- oder Körperbindung. Der Stoff erhält ein Relief, die Motive werden dadurch plastischer.
  • Farbechtheit

    Eine Eigenschaft von Textilien die verhindert, dass diese sie beim Waschen, unter Lichteinfluss oder durch den alltäglichen Gebrauch ausbleichen. Um diese zu erreichen, werden Farbstoffe verwendet, die bis in die Faser vordringen ohne ihre Eigenschaft zu verändern. Hierbei handelt es sich um den hochwertigsten aller Färbeprozesse.
  • Feine Baumwolle

    Die feine Baumwolle ist bei Linvosges aus 60 Fäden/cm2 gewebt. Hierdurch ist der Stoff, beispielsweise bei Bettwäsche, resistenter als Standard-Baumwollbettwäsche (57 Fäden/cm2).
  • Feston

    Begriff stammt aus der Kunst und kommt insbesondere in der Architektur/Raumaustattung vor. Es handelt sich dabei um ein Ornament. Im Textilbereich wird damit eine arkadenförmige Bordüre bzw. abgesteppte Bogenkante beschrieben.
  • Fischgrätenmuster

    Beim Weben entstehendes Zick-Zack Muster.
  • Flanell

    Ein leicht aufgerauter Stoff aus100% gekämmter und mercerisierter Baumwolle (Linvosges). Es entsteht ein weiches, flaumiges, sehr warmes Material. Wir empfehlen diese Stoffqualität vor allem für die kühlere Jahreszeit.
  • Fleckschutz

    Behandlung des Gewebes die verhindert, dass Flecken in den Stoffen verbleiben. Wird vor allem für Tischwäsche und Möbelbezüge eingesetzt.
  • Fleece

    Stoff aus 100% Polyester mit besonders wärmende Eigenschaft.
  • Gekämmte Baumwolle

    Knoten und Verunreinigungen werden aus der Bauwoll-Rohfaser gekämmt, um ein gleichmäßiges und feines Garn zu erhalten.
  • Hohlsaum (Jour Venise)

    Eine Art Hohlsaum-Stickerei, die in drei verschiedenen Prozessschritten hergestellt wird: im ersten Schritt werden mehrere Fäden aus dem Gewebe ausgezogen - so liegt ein Teil der Fäden frei; im zweiten Schritt werden die freiliegenden Fäden gebündelt; im dritten Schritt umschlingt man die zu Bündeln zusammengefassten Querfäden mit dem Nähfaden. Dadurch entstehen entlang des Saums kleine Löcher. Die Hohlsaum-Stickerei wird bei Linvosges als Jour Venise bezeichnet und in Handarbeit im unternehmenseigenen Atelier in Gérardmer (Vogesen) gefertigt.
  • Jacquard

    Eine bestimmte Bindungsart die es ermöglicht, Stoffe mit komplexen und verschiedenfarbigen Mustern zu gestalten. Diese Muster sind sowohl auf der rechten als auch linken Seite des Stoffes sichtbar. Der Name wurde auf Stoffe, die in dieser Art angefertigt werden ausgeweitet. Die Herstellung dieser Gewebe ist langwierig, da die Motive eben nicht aufgedruckt sondern gewebt werden.
  • Kamelhaar

    Feines, sehr weiches Haar vom Kamel mit einer samtigen Haptik. Im Winter wärmend, im Sommer kühlend ist dieses luxuriöse Material vielseitig einsetzbar.
  • Kette und Schuss

    Die Kettfäden sind die Fäden, die auf einem Webstuhl in der Längsrichtung gespannt sind. Die Schussfäden verlaufen quer, entweder über oder unter den Kettfäden entlang der Stoffbreite.
  • Kettfaden

    In Längsrichtung des Gewebes verlaufender Faden.
  • Kuvertsaum

    Ein beidseitig gleich großer Saum, die zur Ecke hin, wie bei einem Briefumschlag, diagonal zusammengenäht ist.
  • Leinen

    Leinen ist die edelste, aus Flachs gewonnene, Pflanzenfaser. Sie wird aus den Stängeln der Flachspflanze extrahiert. Die Leinenfaser ist strapazierfähig und glänzend.
  • Leinenstoff

    Die Bindungsart eines einfachen Leinenstoffs ist die Leinwandbindung, die sich aus dem Flechten entwickelt hat. Der Schuss geht abwechselnd über und unter den einzelnen Kettfäden hindurch. Das Material ist saugfähig und leicht. Leinenstoffe haben eine leicht knittrig, aber dennoch edel wirkende Oberflächenstruktur.
  • Merino

    Feine Wolle des Merinoschafs.
  • Mischgewebe

    Ein feines aber robustes und fließendes Gewebe aus einer Leinen-Baumwoll Mischung.
  • Mohair

    Mohair ist eine Naturfaser, die aus dem Fell der Angoraziege gewonnen wird. Sie dient zur Herstellung von leichten Stoffen und Wolle. Dank der gewellten Faser entstehen flaumige und ein wenig aufgebauschte Materialien.
  • Paspel

    Paspel ist eine Art der Bordierung. Sie wird hauptsächlich zur Verzierung von Kanten, Säumen und Schlitzen verwendet. Ein Stoffstreifen wird an der betreffenden Kante vorgenäht, umgebugt und übergesteppt. 
  • Perkal

    Aus gekämmten Baumwollfasern dicht gewebter Stoff mit 80 Fäden/cm2 (Linvosges). Dieser ist glatt und gleichzeitig weicher als herkömmliche Baumwolle.
  • Perkal aus Polybaumwolle

    Die Fäden bestehen aus eng verbundenen Polyester und Baumwoll-Fasern. Perkal-Bettwäsche von Linvosges ist eine aus 70 Fäden/cm2 gewebte Ware. So entsteht eine Stoffqualität die, die Beständigkeit von Polyester mit der Natürlichkeit der Baumwolle verbindet.
  • Plattstich

    Der Plattstich ist ein in der Stickerei eingesetzter Füllstich. Er erzeugt eine reliefartige Oberfläche.
  • Polybaumwolle

    Abkürzung für ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle.
  • Polyester

    Besonders robustes und anschmiegsames synthetisches Gewebe mit einer guten Wärmespeicherung.
  • Quilt

    Ein Quilt besteht aus zwei dünnen Stoffen, die aufeinandergelegt, und mit einem Steppstich zusammengenäht werden.
  • Satin

    Satin ist ein Gewebe, das in einer besonderen Webart, der Atlasbindung, (Art, in der die Kett- und die Schussfäden beim Weben verkreuzt bzw. gebunden werden) hergestellt wird. Der Begriff wird weit ausgelegt und für jegliche Stoffe, die in dieser Art hergestellt werden, benutzt. Charakteristisch ist der zarte Glanz und die seidig fließende Oberfläche des Materials. Für eine unvergleichbare Weichheit beträgt die Stoffdichte von Satin bei Linvosges mindestens 108 Fäden/cm2 und wird aus 100% Baumwolle hergestellt.
  • Schrägband

    Stoffstreifen, der im schrägen Fadenlauf zugeschnitten ist. Mit einem Schrägband werden häufig Tischdecken, eingefasst.
  • Schussfaden

    In der Breite verlaufender Faden eines Stoffes.
  • Seersucker 

    Bei Seersucker handelt es sich um ein extrem leichtes Baumwollgewebe in Krepp-Optik. Im Webvorgang werden Fäden mit unterschiedlichen Einlaufwerten verwendet. Der Stoff wird nach dem Weben einem besonderen Waschvorgang unterzogen, wodurch die einzelnen Fäden des Gewebes unterschiedlich stark einlaufen und so den Stoff „zusammenziehen“.
  • Seide

    Tierische Faser, gewonnen aus dem Kokon bestimmter Insekten. Seide ist besonders angenehm, glänzend und weich.
  • Steghöhe (Spannbettlaken)

    Die Steghöhe eines Spannbettlakens beschreibt die Lakenhöhe. Um diese zu bestimmen, misst man die jeweilige Naht an einer der 4 Ecken des Spannbetttuchs. Linvosges bietet Spannbettlaken mit einer Steghöhe von 35cm an. Diese eignen sich für Matratzen mit einer Höhe von bis zu 27cm. Die Jersey-Spannbettlaken (100% Baumwolle) sind durch ihre Elastizität flexibler einsetzbar.
  • Stoff aus Jouy (Toile de Jouy)

    Häufig mit charakteristischen Motiven, auf neutralem Untergrund, bedruckter Kattun (leinwandbindiges Baumwollgewebe). Diese Stoffart geht zurück bis ins 18. Jahrhundert.
  • Synthetische Fasern (Kunstfaser)

    Vollsynthetische Fasern, meist aus Erdöl oder Erdölprodukten hergestellt, z.B. Polyester, Polyamid, Acryl, Polypropylen.
  • Tartan

    Karomuster (Schottenkaro), das beim Weben durch die Verwendung verschiedenfarbiger Fäden entsteht (rechtwinkelig).
  • Vichy

    Ursprünglich aus der Stadt Vichy kommender Baumwollstoff. Als Vichy-Muster bezeichnet man kleine quadratisch eingewebte Karos, meistens im Wechsel: farbig, weiß.
  • Zwirn

    Faden aus mehreren, zusammengedrehten Fäden, die das das Garn besonders reißfest machen. Diese Art von Garn wird häufig für die Herstellung von Waschhandschuhe, Geschirrtüchern und Tischwäsche verwendet.
  • Zwirnstoff

    Ein besonders reißfester, aus Zwirn (s.o.) gewebter Stoff.
Besoin d'aide ?
Impressum | Datenschutzbestimmungen | Allgemeine Geschäftsbedingungen | FAQ | Fachbegriffe von A-Z
Bitte beachten Sie, dass die Farben durch Komprimierung der Bilder bzw. Bildschirmdarstellung vom Originalprodukt abweichen können.